Ein 9 Loch Platz in der Nähe von Souston, fussläufig von unserem WoMo-Stellplatz. Naja, dachte ich mir, 9 Loch mit einer Gesamtlänge von 2.600 Meter – von den hinteren Tees – das ist mal ne entspannte Runde. PUSTEKUCHEN. Ein wahres Biest. Im Nachhinein verstehe ich auch warum die ganzen Spieler dort von Gelb, den vorderen Tees starten. Eingeschlagen haben wir uns auf der Driving Range, bei welcher die Bälle in den See geschlagen werden. Hatten wir schon mal in Ägypten, irgendwie komisch, aber für ein paar Schwünge immer o.k.

Dann los. Spätestens am Loch 6 war klar – das ist kein Kindergeburtstag hier. Auf der Score-Karte ein Par 4 mit 245 Metern Länge. Handicap-Vorgabe 1?!?! Nun ja, man muss halt einfach am Abschlag stehen und weiss was abgeht. Erst über 150 Meter Wasser, schon mal immer spannend, und dann auf ein Fairway welches gerade mal 10 Meter breit scheint (und von Weiß auch nicht viel weiter ist). Einzig die Par 3 sind hier etwas Kräfte-schonend, aber wegen spannender Greens auch nicht wirklich einfach. Und die Bunker-Dichte ist verdammt hoch – kein Wunder, Sand gibt es um die Ecke frei und in großen Packungen 😉

Fazit: Nie wieder werde ich mich nach einer Score-Karte hochmütig über einen Platz äussern. Nebenbei: Auf der Scorekarte ist übrigens der Slope von Weiß mit 141 angegeben (das ist 1 mehr als in Olching, 7 mehr als in Eichenried und 15 mehr als in Wörthsee – jeweils von Weiß, für die Münchner Golf-Leserschaft).

PS: Wollte den Platz heute noch mal spielen: Nachdem wir auf den nächsten Campingplatz umgezogen sind, bin ich aufs Rad, Golfbag auf den Rücken, 4 Kilometer über beste Radwege hingeradelt. Aber leider keine Startzeit mehr frei – kein Wunder, purer Sonnenschein und 25 Grad hier. Hab etwas trainiert und bin meine 4 Km wieder zurückgeradelt.

 

2 Comments

  1. Nun frage ich mich, ob Du mich auf den Arm nehmen möchtest. Slope 141 kann ich ja noch nachvollziehen, aber dass man die Rangebälle in einen See schlägt, kann ich nicht so recht glauben. Entweder wollt ihr mir einen Bären aufbinden oder Geld spielt dort keine Rolle. Vielleicht arbeitet dort aber auch der Wasserballtaucher, von dem ich meine Bälle kaufe.

    Andi

    Andi
  2. Hallo Andi, die Bälle werden dort wirklich ins Wasser gedonnert (einen großen See). Man sagt die Bälle würden schwimmen – ich hab allerdings keinen einzigen schwimmen sehen. Naja, vielleicht verkauft ja auch der Wörthsee-Taucher von Loch 11 die Bälle hierher – bei einem Korb für 2,5 Euronnen für ca. 18 Bälle!

    Steffen

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