…waren wirklich großartig 😀! Nachdem wir uns nach reiflicher Überlegung (hat mehrere Pastis gebraucht…) dazu entschieden hatten, auch die 3. Woche noch am Atlantik zu verbringen, sind wir erst mal von unserem Stellplatz aus in Capbreton zum Austern-Essen bei Sonnenuntergang geradelt. Für Austernfans ein echter Genuss und das noch zu absolut erschwinglichen Preisen (ca. 1 Euro pro Stück je nach Größe). Daher bestellten die Franzosen um uns herum auch jeder gleich mal 12 Stück für jeden – was uns dazu animierte, uns nicht auch nur mit 6 Stück zu begnügen. Ein schöner Weißwein dazu, Sonnenuntergang und eine wunderbare Strandbuden-Atmosphäre machen das Leben einfach nur perfekt!

Am nächsten Tag haben wir dann in Capbreton noch einen ausgiebigen Marktbesuch bei Regen und 17 Grad hinbekommen – zum Glück in einer Markthalle mit ganz vielen verschiedenen Köstlichkeiten!

Der Stellplatz war zwar direkt hinter der Düne gelegen und für 120 Wohnmobile ausgelegt, aber es war uns dennoch zu voll und zu Parkplatz ähnlich (was wir nicht so mögen). Daher haben wir spontan entschieden, uns wieder 30 km nördlich zu begeben. Dort haben wir fast durch Zufall einen super schönen Stellplatz unter Bäumen zwischen einem 9 Lochplatz, Dünen und Salzsee entdeckt. Ein echter Glücksfall und wir konnten es kaum fassen! Das Wetter wurde wieder besser und wir haben hier die nächsten zwei Tage mit Golfspielen und Radel fahren verbracht. Und Steffen‘s legendäre Schinkennudeln (die macht er nämlich nur beim Campen – daher auch eine Delikatesse🍝).

Tja, wir wären auch noch geblieben, wären uns die französischen Mobilisten nicht wirklich so auf die Pelle gerückt: ca 60 Wohnmobile standen da auf einmal um uns herum…

Was war passiert? Nun, das Wetter wurde schön, die Herbstferien in ganz Frankreich hatten begonnen und man rückt dann einfach zusammen 😳.

Schnell im InterNet nach einem Camingplatz in der Nähe gesucht, der um diese Jahreszeit noch geöffnet hatte  und auf den nahe gelegenen 5-Sterne „vieux port“ umgezogen. Wir waren noch nicht vom Womo- Stellplatz heruntergefahren, da wurde er schon wieder „als belegt“ markiert (siehe Beweisfotos).

Der Camingplatz war im Vergleich zu dem, was wir vorher hatten, der pure Luxus: es gab zum Beispiel eine heisse Dusche (nein, nicht nur lauwarm sondern wirklich heiß) und Toilettenpapier😂. Was will man/Frau mehr…👍 übrigens, mit 19 Euro pro Tag in der Nachsaison auch noch ein echtes Schnäppchen.

Wir haben wieder einmal lang gebraucht, um ein für uns geeignetes Plätzchen zu finden (obwohl wieder fast alles frei war) . Wir hatten nämlich inzwischen so unsere Ansprüche an einem passenden Platz entwickelt: sonnig, nicht weit von Waschhaus und Barbecue entfernt, keine unmittelbaren Nachbarn schon gar nicht in Hörweite, schöne Aussicht, gerader Untergrund – also nicht so ganz einfach und man kann damit dann auch schon mal 1,5 Std. verbringen. Danach kennt man dann aber auch den Campingplatz genau😂.

Dann mussten wir den wohl überlegten Platz auch noch hart durch Sand und einem Traktor-Manöver erkämpfen (siehe Bericht von Steffen’s Abschleppaktion), wurden aber wirklich belohnt: keiner um uns herum, totale Ruhe, sonnig und Barbecue fast direkt  am Platz. Gegrillt wurde dieses Mal nicht Lamm sondern Hammel (bitte nicht gleich die Nase rümpfen – es schmeckt echt richtig lecker, insbesondere wenn man es vorher in Öl und Knoblauch mariniert😋). Und natürlich dazu einen wunderbaren Bordeaux Jahrgang 2010! Echt der Knaller😋😋😋

Auch eine französische, lautstarke  Großfamilie, die mit 4 Kindern, Vater und Großeltern in ein Mobilheim (m. E. max für 4 Personen ausgelegt) gegenüber von unserem Stellplatz einzog, konnte uns nicht vertreiben. Wir haben hier tolle Tage am Strand, mit Radl fahren, Golf spielen und Essen verbracht. Dieses Örtchen direkt hinter dem Meer gelegen, kann ich jedem Naturliebhaber nur empfehlen – allerdings wohl nur in der Nebensaison!

FAZIT: Mit den Franzosen ist es auf den Stellplätzen zwar nett und auch wirklich sehr ruhig, aber es geht doch nichts über einen schön gelegenen Campingplatz mit einer heißen Dusche🤗! So ändern sich eben die Prioritäten…

Am Freitag sind wir dann nach 3 Wochen aufgebrochen und haben die Heimreise über die Côte d‘Azur angetreten.

Ich vermisse IHN jetzt schon…😢

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