Naja, bei vier Wochen unterwegs kann es ja mal passieren: Wir hatten eine Panne mit unserem Wohnmobil. Mit Schrecken hat Ilka gesehen, dass hinten links ein platter Reifen unsere Pläne etwas durchkreuzt hat. Mit viel Hilfe von unserem Campingplatz haben wir eine Werkstatt gefunden, welche auch direkt einen Mechaniker geschickt hat. Der hat unseren Reifen aufgepumpt und wir sind mit ihm in die nächste Werkstatt gefahren. Dort angekommen haben wir das Womo dem Mechaniker den Wagen überlassen und sind erst mal zu Fuss in den nächsten Supermarkt gegangen und haben uns mit Wein und Bier eingedeckt. Zurück in die Werkstatt gekommen, die Nachricht: Problem konnte nicht gefixt werden, es ist nicht der Reifen, sondern die Felge muss getauscht werden. Wäre die Felge vorrätig?! Nein, erst am nächsten Morgen. Und nu? Das Angebot auf dem Werkstattgelände an einer viel befahrenen Strasse zu übernachten haben wir dankend abgelehnt, uns noch mal mit 5,5 Bar Luftdruck auf dem Reifen versorgt und zurück auf den Campingplatz gefahren. Nicht unerwähnenswert sollte dabei bleiben: die ganze Werkstatt mit allen Angestellten sprach nur genau eine Sprache: Französisch. Kein Wort Deutsch, keine Silbe Englisch. Am nächsten Tag haben wir uns dann den Kompressor auf dem Campingplatz besorgt und wieder 5,5 Bar in den Reifen geschossen und ab wieder in die Werkstatt. Dort wurde dann die Felge gewechselt und wir wurden nach 2 Stunden und 300 Euronnen wieder in die sichere Womo Freiheit entlassen. Hoffe es wird die einzige Panne bleiben!

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